Samstag, 19. Januar 2008

It's Fiji time...

Bula, bula. (oder auch hallo, hallo, fuer all diejenigen, die der fijianischen Sprache nicht maechtig sind). Einen massiveren Kontrast kann man sich kaum vorstellen. Nach Minusgraden, Wolkenkratzern und amerkanischem Superstress sind wir nun in einer voellig anderen Welt gelandet, und mit Palmen, tropischer Hitze und der allseits bekannten "Fiji Time" konfroniert. Alles laeuft hier sehr gemaehlich und entspannt ab, Puenklichkeit scheint ein Fremdwort zu sein. Wie ihr euch sicher vorstellen koennt ist dieser Zustand fuer ungeduldige Wesen wie Nina und mich etwas gewoehnungsbeduerftig. Nach 20 stuendigem Flug, zahlreichen Hurrican Warnungen sowie einem "Beinahe-Unfall" mit einer Kokusnuss (ja, unter Palmen zu liegen, kann durchaus gefaehrlich sein) kann uns jedoch nichts mehr so schnell aus der Ruhe bringen. Damit hier aber kein falscher Eindruck entsteht: Uns geht' s prima und wir verbringen unseren Tag mit Massagen, lesen, Kajak fahren und vielen anderen schoenen Dingen, die man halt in "good old Austria" nicht taeglich erlebt. Mittlerweile haben wir unseren 80 Personen grossen Schlafsaal gegen ein ruhiges 6-Bett Zimmer eingetauscht (Max, wir denken ganz fest an dich :)Partylaune hat sich noch immer keine eingestellt, obgleich ich schon stolz von meinem Sieg gegen Finnland in der Disziplin "Seiderl ex trinken" berichten darf :-) Finnland ist hier ueberraschender Weise ueberdurschnittlich stark vertreten, im Gegensatz zu unseren Lieblingsnachbarn. Apropos: gestern haben wir einem deutschen Paerchen das Schnapsen beigebracht und soeben meinten sie, dass sie sich schon auf ein Revival heut Abend freuen. Genauso wie ueber die vielen, fuer sie neuen Ausdruecke, wie "Beistrich" oder "passt schon" die sie in einem abendlichen "Bildungsworkshop" von uns gelernt haben. Darueber hinaus sprechen wir natuerlich sehr viel englisch und haben gluecklicher Weise schon zahlreiche Australier und Neuseelaender kennen gelernt, die uns wertvolle Tipps fuer unsere naechsten Reiseziele geben konnten. Erstmal bleiben wir aber noch ein paar Tage hier auf Fiji, und hoffen, dass die Sonnenstunden endlich mal laenger als 3 Stunden am Tag anhalten. Lieber stechen wir naemlich durch unser "lautes Lachen" aus der Menge heraus, als durch unsere noble Blaesse. (einziger Vorteil fuer mich: Nina' s und meine Hautfarbe unterscheidet sich noch nicht diametral voneinander.) Ach ja, haltet uns die Daumen, dass ihr so schnell nichts mehr von uns hoert. Das wuerde naemlich bedeuten, dass sich die Wetterlage entspannt hat und wir endlich ein kleines Boot auf eine der entfernt gelgegenen, kleinen, von der Aussenwelt und somit auch vom Internet abgeschiedenen Inseln nehmen koennen. Bis zum naechsten Mal & viele Gruesse aus dem Paradies.

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Juhu! endlich fotos, sehr cool. Hoff ihr habt es noch auf eine der kleinen Inseln geschafft? Jetzt seid ihr ja schon in Aoteaora - dem Land der langen weißen Wolke, oder?

Das mit den Kokosnussen ist echt gefährlich. Angeblich sterben mehr Menschen von einer heruntergefallenen Kokosnuss als von einem Blitz (oder so ähnlich, ich kann mich an den Vergleich nicht mehr erinnern *g*)

Hier hats schon frühlingshafte Temperaturen - leider! Der ganze Schnee verschwindet und ich hoff wirklich, dass es bald wieder mal schneit.

Froi mich schon auf NZ Berichte

Bacis